Popp, Walter

Vorname: 
Walter
Initialen: 
W.
Nachname: 
Popp
Geburtsjahr: 
1913
Geburtsort: 
Bunzlau, Schlesien
Geburtsland: 
Deutschland
Arbeitszeitraum: 
1945-1977
Todesjahr: 
1977
CV: 

Walter Popp ist geboren in Bunzlau/Schlesien in 1913. 1933-1935 Lehre als Fotograf in Krefeld. 1935-1937 Studium an der Bayerischen Staatslehranstalt für Lichtbildwesen in München, Meisterklasse für gestaltende Fotografie. 1939-1945 Kriegsdienst. Ab 1945 Beschäftigung mit Bildender Kunst, Keramikselbststudium. 1948-1954 eigene Werkstatt in Diessen/Ammersee. 1954 bis 1977 Leiter der Keramikklasse an der Keramikklasse der Werkakademie in Kassel, ab 1960 Staatliche Hochschule für Bildende Künste Kassel. Walter Popp ist gestorben in Kassel in 1977 (Text Olaf Thormann).

Abbildungen: Portrait Walter Popp (aus Keramische Kontrasten 1972); Vase, 1965, Sammlung J.W. Hinder (aus Keramische Kontrasten 1972); Vase, 1966 (Museum-Digital.de); Signatur.

Werke des Künstlers: 

Gefässe und Gefässmontagen aus Steinzeug; gedreht, oft aus zwei oder mehreren Drehteilen montiert, mitunter asymmetrisch, oft mit mehrfachem, starkfarbigem Glasurbeguss in Schichten, gespritzt, geschleudert, erinnernd an informelle Malerei; Baukeramik; neben der keramischen Arbeit später kleinteilige Collagen geometrischer Elemente aus farbigen Klebefolien; in der Frühzeit auch Gebrauchsgeschirr (Text Olaf Thormann).

Bibliografie: 
  • Kuyken-Schneider, D. U., Keramische Kontrasten, 1972. Zeitgenössische Keramik aus Deutschland (mit Arbeiten von Walter Popp, Beate Kuhn, Karl Scheid, Ursula Scheid und Lotte Reimers), 1972 (Katalog bei der Ausstellung in Museum Boymans-van Beuningen Rotterdam).
  • Thormann, Olaf, Gefäss / Skulptur - Vessel/Sculpture 2, Grassi Museum, Leipzig 2013.